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Food Philosophy. 

Chronobiologie. Mentale Medizin. DHEAS. Hormone.  Dinner Cancelling. Melatonin. Well-Aging.

HOLISTSCHE MEDIZIN                       DR. G. C. HOFMANN

In vielen Kulturen ist es Aufgabe des Arztes den Menschen gesund zu erhalten und nicht erst zu behandeln, wenn der Mensch schon krank geworden ist.

In westlicher Medizin ist der Arzt lediglich Reparateur und wird erst tätig, wenn der Mensch durch oft langjähriges Fehlverhalten schon geworden krank ist. Die Ursachen der Krankheiten bleiben in der westlichen Symptommedizin, der Schulmedizin  oft unbeachtet. Es werden Organe behandelt, nicht der ganze Mensch. Es findet zudem eine Trennung zwischen Körper,  Denken unnd Fühlen statt. 

 

Organ- und symptomorientierte Schulmedizin hat ihre Berechtigung. Sie liegt in der schnellen Behandlung akuter Zustände. Sie versucht allerdings oft genug nur den letzten der gestürzten "Dominosteine" in einer Ursachenkette wieder aufzustellen. Krankheit ist meist aber Ergrbbnis einer Abfolge von Ursachen. Symptomorientierte Schulmedizin behandelt die vereiterte Mandel mit einem Antibiotikum, betrachtet aber nicht die meist dahinterliegende seellsch-körperliche Erschöpfung des gesamten Menschen. Eine positiven holistische Medizin hingegen sieht das ganze Bild und Arzt ist hier nicht nur Reparateur, sondern  vor allem auch Ratgeber, Wegweiser und Motivator.

 

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Auch wenn dies ist nicht der Weg aller ist - manche wünschen die vermeintlich schnelle Lösung - und auch wenn dies der anfangs mühevollere Weg ist, übernimmt der Mensch die Verantwortung wieder für sich und geht den ganzen Weg der in der positiven Gesunderhaltung vor allem selbst, so ist dies am Ende doch der dauerhaftere und erfolgreichere Weg.   

 

Ziel einer positiven Medizin ist die vorrausschauende Abwehr von Ursachen die zu Krankheiten führen - das Ziel aber ist vor allem anderen eines: Ein erfülltes freudvolles und gesundes Lebens. 

 

Auch wenn dieser Weg ein oft tiefes gedankliches, manchmal gar philosophisches Fundament besitzt und etwas Einsicht, Wissen und Verständnis benötigt, so geht es ganz am Ende doch nicht um ein Gedankengebäude, sondern immer vorallem eines: um die praktische Umsetzung in einem erfüllten und positiven Leben.

"Kompression der Morbidität"

Immer älter - und immer kränker

Beleuchtet man unseren heutigen Lebensstil wie zunehmend industrielle hochkalorische Fehlernährung und andere Aspekte unseres westlichen Lebens einmal kritisch, entgegnet einem ein anderer wacher Zeitgenosse nicht selten "wir würden doch immer älter und uns ging es doch immer besser. Alles sei doch in Ordnung". Richtig ist: Wir werden immer älter. Die mittlere Lebenserwartung hat sich in Mitteleuropa seit etwa 1850 annähernd verdoppelt und heute Geborene werden 100 Lebensjahre erreichen - u.a. verbesserte Hygiene und mehr Ernährungskalorien sind Gründe hierfür. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit. Das ständig zunehmende Lebensalter, geht leider auch einher mit einer immer grösseren Morbidität, d.h Erkrankungsrate der Menschen. Anti-Agingmediziner sprechen hier von einer fehlenden "Kompression" der Morbidität . das heisst:  Nicht nur das Leben verlängert sich, sondern auch der Zeitraum in dem der  ältere Mensch krank ist. Immer älter und immer kränker - das ist die ganze Wahrheit. Leider haben sich die Hoffnungen auf ein längeres und gleichzeitig gesünderes Altern bisher jedenfalls nicht erfüllt. Alt und gesund, oder auch: Jung gehen - und das so spät wie möglich, das ist das Ziel. Und hier bietet seriöse Forschung zunehmend mehr Ansätze.  

Berge besteigt man langsam

Erfolgsfaktor Zeit

Den Weg der ganzen Gesundheit zu gehen braucht Zeit. Zuende gedacht ist dieser Weg gar ein lebenslanger Weg. Nur eine langfristige Änderung oder Optimierung bringt dauerhaften Erfolg. Nicht selten sind Gewohnheiten in uns, die wir über unser gesamtes bisheriges Leben aufgebaut haben. Vieles ist tief in uns programmiert, oft fehlprogrammiert. Unsere Bewegungsarmut, Fehl- oder Überernährung, berufliche Fehlbelastungen, übermässige Fremdbestimmung u.v.a.. Um dies zu ändern braucht es zunächst Einsicht, Wunsch, Ziel und ....  Zeit. Ursache vieler Enttäuschungen ist nicht selten eine allzu hohe Erwartungshaltung. Haben wir einen richtigen Weg für uns einmal erkannt, wollen wir ihn dann nicht selten zu schnell gehen. Oft fühlt man sich danach gar schlechter als vorher und vermutet es war der falsche Weg - manche an sich richtige Ernährungsumstellung endet z.B. in einer Gastritis, einer hochschmerzhaften Magenentzündung. Oft sind wir den richtigen Weg einfach zu schnell gegangen. Aus der Philosophie des Bergsteigens übertragen bedeutet dies: den Gipfel im Blick sollte man selbst hohe Berge immer langsam besteigen - in möglichst gleichmässigem Schritt. Und wenn man so früh als möglich am Morgen losgeht ist es perfekt. <

Programmierte Gewohnheiten

Die Jacke

Wie schwer es ist Gewohnheiten zu ändern mag folgender Versuch nach Vera F. Birkenbihl, Deutschlands vermutlich bester Verhaltensstrainerin, zeigen: Stehen sie einmal auf. Holen sie ihre Jacke, ziehen sie an und achten einmal darauf mit welchem Arm sie zuerst in die Jacke schlüpfen. Nehmen sie von nun an bewusst den anderen Arm. Spätestens wenn sie müde sind, fallen sie wieder in ihr altes Verhaltensmuster zurück. Es dauert Wochen wollte man dies unbewusste Muster ändern. Und so ist es mit anderen Gewohnheiten auch. Verschaltungen im Gehirn - die Synapsen - brauchen Zeit zur "Umverdrahtung". Dies ist einer Gründe warum wir so vieles wissen - es aber auf Dauer nur selten ändern können. Änderungen brauchen Zeit und verbrauchen anfangs Gedankenenergie, bis sie uns am Ende mehr davon geben. Einsicht, Geduld und eine gewisse Konsequenz ist hier das Geheimniss. <

Das Kind im Brunnen

Muss man erst krank werden, um sein Leben zu verbessern?

Ja, überwiegend ist das so. Meist erst unter Leidensdruck ändern oder überdenken wir uns - hier ist Krise dann oft Chance. Aber ist nicht auch der Gedanke zulässig, das Leben schon vorher einmal zu überprüfen und zu überdenken? Insofern darf man die Frage: "Sag mal, was soll denn das mit deiner plötzlich so guten Ernährung? Bist du krank?" mit einem "Nein!" beantworten. "Aber ich möchte es eben auch nicht werden!". <

Anti-Aging?

Begrifflichkeiten einer "Ganzen Medizin"

Anti-Aging, Well-Aging, Best-Aging, ganze Medizin, positive Medizin, die Ganze Sicht, der Ganze Weg: Wie auch immer man es benennen mag, am Ende steht immer das eine Gleiche: Die umfassende Betrachtung des Menschen mit all seinen Lebensvorgängen - körperlich, intellektuelll und emotionell. In Zeiten allerdings, in denen jedes zweite Produkt den Beinamen "Anti-Aging" trägt, muss dieser vereinfachte und bildhafte Begriff im Sinne einer seriösen Betrachtung allerdings als verbraucht und mit Marketingattitude versehen gelten. Zudem suggeriert "Anti" fälschlicherweise, das es sich um einen Denkansatz gegen das Altern handelt. Dennoch hat sich der Begriff Anti-Aging weltweit als einfaches Wortbild eingeprägt - auch deswegen findet er hier Verwendung.<

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